Botschaft des Bundesrates · BBl 2026 615
Ziff. 2.3.6.2.4 Anhang II des Änderungsprotokolls betreffend den neuen Anhang II des FZA (Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit)
Systeme der sozialen Sicherheit)
Anhang II, II. Sektorielle Anpassungen, Ziffer 1: Ausnahmen von der dynamischen Rechtsübernahme Von den bestehenden speziellen Regelungen und Vorbehalten der Schweiz in Anhang II FZA von 1999 konnten die wichtigsten von der dynamischen Rechtsübernahme ausgeschlossen werden. Diese Ausnahmen sind somit dauerhaft als solche abgesichert. Sie sind auch in Artikel 5 Absatz 7 des IP-FZA explizit erwähnt. Die einzelnen Punkte betreffen abweichende Regelungen der Schweiz, die gemäss den Koordinierungsverordnungen der EU vorgesehen und erlaubt sind, sowie eine eigenständige Ausnahme für die Hilflosenentschädigungen. Die Schweiz ist somit nicht verpflichtet, künftig neue Regelungen der EU in Anhang II FZA zu übernehmen, wenn sie folgende Bereiche betreffen:
a. Ausschluss der kantonalen Rechtsvorschriften betreffend die Unterhaltsvorschüsse (Alimentenbevorschussung) von der Koordinierung der sozialen Sicherheit: Diese Leistungen müssen nicht mit analogen Leistungen aus anderen Ländern koordiniert und nicht exportiert werden.
b. Ausschluss der Ergänzungsleistungen und vergleichbarer kantonaler Leistungen vom Export: Die Schweiz konnte diese Leistungen seit Inkrafttreten des FZA von 1999 als besondere beitragsunabhängige Geldleistungen vom Export ausnehmen.
c. Ausschluss der kantonalen beitragsunabhängigen Mischleistungen bei Arbeitslosigkeit vom Export: Diese Leistungen sind ebenfalls seit Inkrafttreten des FZA als besondere beitragsunabhängige Geldleistungen vom Export ausgenommen.
d. Der Beitritt zur freiwilligen Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) und zur freiwilligen Invalidenversicherung (IV) für Personen, die ausserhalb der Schweiz und der EU wohnen, ist erst nach einer ununterbrochenen Versicherungszeit in der AHV/IV von fünf Jahren möglich. Ausländische Versicherungszeiten müssen für die Erfüllung dieser Vorversicherungszeit nicht angerechnet werden.
e. Die Weiterversicherung in der obligatorischen AHV/IV von Personen, die ausserhalb der Schweiz und der EU für einen Arbeitgeber in der Schweiz arbeiten, ist erst nach einer ununterbrochenen Versicherungszeit in der AHV/IV von fünf Jahren möglich. Ausländische Versicherungszeiten müssen für die Erfüllung dieser Vorversicherungszeit nicht angerechnet werden.
f. Ausschluss der Hilflosenentschädigung der AHV und der IV vom Export: Bei Inkrafttreten des FZA von 1999 konnte die Schweiz Hilflosenentschädigungen als besondere beitragsunabhängige Geldleistungen vom Export ausnehmen. Die Rechtsprechung hat in der Zwischenzeit solche Leistungen auf europäischer Ebene als exportierbar qualifiziert. Trotzdem konnte die Schweiz ihre Ausnahme als politische Ausnahme aufrechterhalten.
Anhang II, II. Sektorielle Anpassungen, Abschnitt B Wahrung von Zusatzrentenansprüchen - Rechtsakte, auf die Bezug genommen wird, Ziffer 2
Teil des zu übernehmenden EU-Acquis ist die Richtlinie 2014/50/EU. Diese Richtlinie gilt für Zusatzrentensysteme mit Ausnahme der unter die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 fallenden Systeme. Ihre Anwendung auf die Schweiz hätte faktisch ein Verbot der Barauszahlung der Austrittsleistung der weitergehenden Beruflichen Vorsorge (Überobligatorium) nach Ausreise in einen EU-Mitgliedstaat zur Folge (s. Ziff. 2.3.5.2.2).
Die Schweiz konnte erreichen, dass die weitergehende berufliche Vorsorge als Teil des gesetzlichen Rentenversicherungssystems den Koordinierungsregeln der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 unterstellt wird und damit die gleichen Regeln gelten wie für die Minimalvorsorge gemäss dem Bundesgesetz vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG). So gilt für die weitergehende Vorsorge ebenfalls kein Verbot, sondern nur eine Einschränkung der Barauszahlung der Austrittsleistung, das heisst die Barauszahlung bei Verlassen der Schweiz ist wie bei der Minimalvorsorge nicht mehr möglich, solange eine Person in einem EU-Mitgliedstaat der obligatorischen Rentenversicherung unterliegt.
Für die Umsetzung der Richtlinie 2014/50/EU und die Anwendung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 auf die weitergehende berufliche Vorsorge ist eine Übergangsfrist von vier Jahren vorgesehen, wie sie bei Inkrafttreten der Richtlinie auch den EUMitgliedstaaten für deren Umsetzung zustand. Bezüglich Umsetzung der Richtlinie 2014/50/EU hat die EU akzeptiert, dass die schweizerische Regelung zur weitergehenden Vorsorge der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 unterstellt und damit vom Geltungsbereich der Richtlinie 2014/50/EU ausgenommen wird. Weitere in den Anhang II FZA integrierte Rechtsakte sind von geringer Tragweite. Es handelt sich um Kommissionsverordnungen betreffend technische Änderungen, die vorab Aktualisierungen der Anhänge zu den Koordinierungsverordnungen beinhalten. Die neu aufgenommenen Beschlüsse und Empfehlungen haben auslegenden Charakter. Sie bezwecken die Präzisierung der Anwendung der Koordinierungsregeln. Protokoll I und II zu Anhang II FZA Die bisherige Übergangsbestimmung betreffend die berufliche Vorsorge in Ziffer III von Protokoll I wurde gestrichen. Die fünfjährige Übergangsfrist galt beim Inkrafttreten des FZA und hat infolge Zeitablaufs ihre Bedeutung verloren. In der neuen Ziffer III von Protokoll I wird die vierjährige Übergangsfrist für die Unterstellung der weitergehenden beruflichen Vorsorge unter die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 geregelt.
Das Protokoll II zu Anhang II FZA wird unverändert übernommen.
Finanzielle Beiträge Die Schweiz beteiligte sich bereits bisher an dem von der EU eingerichteten System zum elektronischen Austausch von Sozialversicherungsdaten (EESSI). Neu verpflichtet sich die Schweiz nach Artikel 1 des Anhangs zum IP-FZA betreffend die Anwendung von Artikel 13 dieses Protokolls dazu, einen finanziellen Beitrag an dieses System zu leisten. Der Mechanismus, welcher in Artikel 13 des IP-FZA festgelegt wird, ist in Ziffer 2.3.9.1.1 genauer beschrieben.
Die Schweiz nimmt ebenfalls bereits am gegenseitigen Informationssystem für soziale Sicherheit (MISSOC) teil. Der finanzielle Beitrag beruht auf einer separaten Vereinbarung mit dem MISSOC-Sekretariat. Artikel 13 des IP-FZA ist auf diesen Beitrag nicht anwendbar (vgl. Art. 4 des Anhangs zum IP-FZA betreffend die Anwendung von Art. 13 dieses Protokolls).
nouvelle annexe II de l’ALCP (Coordination des systèmes de sécurité sociale) Annexe II, II. Adaptations sectorielles, chiffre 1 : Exceptions à la reprise dynamique du droit Parmi les réglementations spéciales et les réserves de la Suisse inscrites dans l’annexe II de l’ALCP de 1999, les plus importantes ont pu être exclues de la reprise dynamique du droit. Ces exceptions sont ainsi durablement garanties. Elles sont en outre explicitement mentionnées à l’art. 5, par. 7, du PI-ALCP. Les différents points portent sur des dispositions dérogatoires de la Suisse prévues et autorisées par les règlements de coordination de l’UE ainsi que sur une exception spécifique concernant l’allocation pour impotent. La Suisse ne sera donc pas tenue à l’avenir de reprendre dans l’annexe II de l’ALCP des nouvelles dispositions de l’UE concernant les domaines suivants :
a. Exclusion des législations cantonales relatives aux avances sur pensions alimentaires du champ de la coordination de la sécurité sociale : ces prestations ne doivent ni être coordonnées avec des prestations analogues d’autres pays ni être exportées.
b. Exclusion de l’exportation des prestations complémentaires et des prestations cantonales similaires : depuis l’entrée en vigueur de l’ALCP en 1999, la Suisse a pu exclure de l’exportation ces prestations en tant que prestations spéciales en espèces à caractère non contributif.
c. Exclusion de l’exportation des prestations cantonales non contributives de type mixte en cas de chômage : depuis l’entrée en vigueur de l’ALCP, ces prestations sont également exclues de l’exportation en tant que prestations spéciales en espèces à caractère non contributif.
d. L’adhésion à l’assurance vieillesse et survivants (AVS) facultative et à l’assurance-invalidité (AI) facultative pour les personnes résidant en dehors de la Suisse et de l’UE n’est possible qu’après une période d’assurance ininterrompue d’au moins cinq ans à l’AVS / AI. Les périodes d’assurance accomplies à l’étranger ne doivent pas être prises en compte pour l’accomplissement de cette période d’assurance préalable.
e. Le maintien de l’assurance obligatoire à l’AVS/AI pour les personnes qui travaillent en dehors de la Suisse et de l’UE pour le compte d’un employeur en Suisse n’est possible qu’après une période d’assurance ininterrompue d’au moins cinq ans à l’AVS/AI. Les périodes d’assurance accomplies à l’étranger ne doivent pas être prises en compte pour l’accomplissement de cette période d’assurance préalable.
f. Exclusion de l’exportation de l’allocation pour impotent de l’AVS et de l’AI : lors de l’entrée en vigueur de l’ALCP de 1999, la Suisse avait pu exclure de l’exportation les allocations pour impotent en tant que prestations spéciales en espèces à caractère non contributif. Bien que la jurisprudence ait considéré entretemps que ces prestations devaient être exportées au niveau européen, la Suisse a pu maintenir son exception pour des raisons politiques.
Annexe II, II. Adaptations sectorielles, section B Sauvegarde des droits à pension complémentaire - Actes auxquels il est fait référence, chiffre 2 La directive°2014/50/UE fait partie des actes juridiques de l’UE à reprendre. Cette directive s’applique aux régimes complémentaires de pension, à l’exception de ceux relevant du règlement (CE) no 883/2004. Son application à la Suisse aurait de fait pour conséquence d’interdire le paiement en espèces de la prestation de sortie de la prévoyance professionnelle plus étendue (régime surobligatoire) après le départ dans un État membre de l’UE (cf. ch. 2.3.5.2.2).
La Suisse a obtenu que la prévoyance professionnelle plus étendue soit, en tant que composante du régime légal d’assurance sociale, soumise aux règles de coordination du règlement (CE) no 883/2004 et donc aux mêmes règles que celles qui s’appliquent à la prévoyance minimale au sens de la loi fédérale du 25 juin 1982 sur la prévoyance professionnelle vieillesse, survivants et invalidité (LPP)308. Ainsi, en ce qui concerne la prévoyance plus étendue, le paiement en espèces de la prestation de sortie en cas de départ de Suisse ne sera pas interdit, mais uniquement limité : comme c’est déjà le cas pour la prévoyance minimale, il ne sera plus possible tant qu’une personne est soumise à l’assurance-vieillesse obligatoire dans un État membre de l’UE.
Une période transitoire de quatre ans est prévue pour la mise en œuvre de la directive 2014/50/UE et l’application du règlement (CE) no 883/2004 à la prévoyance professionnelle plus étendue, comme cela avait été le cas pour les États membres de l’UE lors de l’entrée en vigueur de la directive. En ce qui concerne la mise en œuvre de la directive, l’UE a accepté que la réglementation suisse concernant la prévoyance plus étendue soit soumise au règlement (CE) no 883/2004, et donc exclue du champ d’application de la directive 2014/50/UE. D’autres actes juridiques intégrés dans l’annexe II de l’ALCP sont de portée plus limitée. Il s’agit de règlements de la Commission concernant des modifications techniques qui contiennent principalement des mises à jour des annexes aux règlements de coordination. Les décisions et recommandations ajoutées ont un caractère explicatif. Elles visent à préciser l’application des règles de coordination. Protocoles I et II à l’annexe II de l’ALCP L’ancienne disposition transitoire relative à la prévoyance professionnelle figurant au chiffre III du protocole I a été supprimée. La période transitoire de cinq ans applicable au moment de l’entrée en vigueur de l’ALCP est en effet échue et a perdu sa raison d’être.
Le nouveau chiffre III du protocole I définit la période transitoire de quatre ans pour l’assujettissement de la prévoyance professionnelle plus étendue au règlement (CE) no 883/2004.
Le protocole II à l’annexe II de l’ALCP est repris sans modification.
Contributions financières La Suisse participe déjà au système d’échange électronique d’informations sur la sécurité sociale mis en place par l’UE (EESSI). Elle sera désormais tenue d’apporter une contribution financière à ce système, conformément à l’art. 1 de l’annexe au PIALCP concernant l’application de l’art. 13 de ce protocole. Le mécanisme prévu à l’art. 13 du PI-ALCP est décrit plus en détail au chiffre 2.3.9.1.1.
La Suisse participe également déjà au système d’information mutuelle sur la protection sociale dans les États membres de l’UE et de l’EEE (MISSOC). La contribution financière à ce système fait l’objet d’un accord distinct conclu avec le secrétariat du MISSOC. L’art. 13 du PI-ALCP n’est pas applicable à cette contribution (cf. art. 4 de l’annexe au PI-ALCP concernant l’application de l’art. 13 de ce protocole). 308 RS 831.40
nuovo allegato II dell’ALC (coordinamento dei sistemi di sicurezza sociale) Allegato II, II. Adeguamenti settoriali, numero 1: eccezioni al recepimento dinamico del diritto Le più importanti regolamentazioni speciali e riserve della Svizzera stabilite nell’allegato II dell’ALC del 1999 hanno potuto essere escluse dal recepimento dinamico del diritto. È così garantito che queste eccezioni rimangano tali in modo duraturo. Esse sono anche esplicitamente menzionate nell’articolo 5 paragrafo 7 del PI-ALC. I singoli punti riguardano regolamentazioni derogatorie della Svizzera previste e autorizzate dai regolamenti di coordinamento dell’UE, nonché un’eccezione particolare relativa agli assegni per grandi invalidi.
In futuro la Svizzera non sarà dunque tenuta a recepire nell’allegato II dell’ALC nuove disposizioni dell’UE che riguardano i seguenti ambiti:
a. le legislazioni cantonali riguardanti gli anticipi sugli assegni alimentari: queste prestazioni non vanno quindi coordinate con prestazioni analoghe di altri Stati e non devono essere esportate.
b. Le prestazioni complementari e le prestazioni analoghe previste dalle legislazioni cantonali: la Svizzera ha potuto escludere queste prestazioni dall’esportazione, in quanto prestazioni speciali in denaro di carattere non contributivo, fin dall’entrata in vigore dell’ALC del 1999.
c. Le prestazioni non contributive di tipo misto in caso di disoccupazione previste dalle legislazioni cantonali: anche queste prestazioni sono escluse dall’esportazione, in quanto prestazioni speciali in denaro di carattere non contributivo, fin dall’entrata in vigore dell’ALC.
d. L’adesione all’assicurazione per la vecchiaia e per i superstiti (AVS) facoltativa e all’assicurazione per l’invalidità (AI) facoltativa per le persone che risiedono al di fuori della Svizzera e dell’UE: essa è possibile soltanto dopo un periodo ininterrotto di assicurazione all’AVS/ AI di almeno cinque anni. I periodi di assicurazione compiuti all’estero non devono essere computati per l’adempimento di questo periodo di assicurazione preliminare.
e. La continuazione dell’assicurazione AVS/AI obbligatoria per le persone che lavorano al di fuori della Svizzera e dell’UE per un datore di lavoro in Svizzera: essa è possibile soltanto dopo un periodo ininterrotto di assicurazione all’AVS/AI di almeno cinque anni. I periodi di assicurazione compiuti all’estero non devono essere computati per l’adempimento di questo periodo di assicurazione preliminare.
f. Gli assegni per grandi invalidi dell’AI e dell’AVS: al momento dell’entrata in vigore dell’ALC del 1999 la Svizzera ha potuto escludere l’esportazione degli assegni per grandi invalidi in quanto prestazioni speciali in denaro di carattere non contributivo. Nel frattempo a livello europeo la giurisprudenza ha qualificato tali prestazioni come esportabili. Ciononostante la Svizzera ha potuto mantenere la propria eccezione quale deroga di natura politica.
Allegato II, II. Adeguamenti settoriali, Sezione B Salvaguardia dei diritti a pensione complementare – Atti cui si fa riferimento, numero 2 Parte dell'acquis comunitario da recepire è la direttiva 2014/50/UE. Questa direttiva vale per i sistemi di pensione complementare, eccettuati quelli assoggettati al regolamento (CE) n. 883/2004. La sua applicazione alla Svizzera avrebbe di fatto comportato il divieto del pagamento in contanti della prestazione d’uscita della previdenza professionale più estesa (regime sovraobbligatorio) dopo il trasferimento in uno Stato membro dell’UE (v. n. 2.3.5.2.2).
La Svizzera ha potuto ottenere che la previdenza professionale più estesa, in quanto parte del sistema pensionistico obbligatorio, venga assoggettata alle norme di coordinamento del regolamento (CE) n. 883/2004 e quindi alle medesime regole vigenti per la previdenza minima secondo la legge federale del 25 giugno 1982 sulla previdenza professionale per la vecchiaia, i superstiti e l’invalidità (LPP). Per la previdenza più estesa non sarà quindi previsto un divieto, ma soltanto una restrizione del pagamento in contanti della prestazione d’uscita, vale a dire che alla partenza dalla Svizzera, come nel caso della previdenza minima, il pagamento in contanti non sarà più possibile fintanto che una persona è soggetta all’assicurazione pensionistica obbligatoria di uno Stato membro dell’UE. Per l’attuazione della direttiva 2014/50/UE e l’applicazione del regolamento (CE)
n. 883/2004 alla previdenza professionale più estesa è previsto un periodo transitorio di quattro anni, analogamente a quanto previsto per gli Stati membri dell’UE all’entrata in vigore della direttiva per la sua attuazione. Per quanto riguarda l’attuazione della direttiva 2014/50/UE, l’UE ha accettato che la regolamentazione svizzera relativa alla previdenza professionale più estesa venga assoggettata al regolamento (CE)
n. 883/2004 e quindi esclusa dal campo d’applicazione della direttiva in questione. Gli altri atti giuridici inseriti nell’allegato II dell’ALC sono di minore portata. Si tratta di regolamenti della Commissione relativi a modifiche tecniche, che contengono prevalentemente gli aggiornamenti degli allegati dei regolamenti di coordinamento. Le nuove decisioni e raccomandazioni figuranti nell’allegato hanno carattere interpretativo e hanno lo scopo di precisare l’applicazione delle norme di coordinamento. Protocolli I e II dell’allegato II dell’ALC La vigente disposizione transitoria concernente la previdenza professionale alla cifra III del Protocollo I è stata abrogata. Il termine transitorio di cinque anni, il cui decorso è iniziato con l’entrata in vigore dell’ALC, è ormai scaduto e quindi obsoleto. Nella nuova cifra III del Protocollo I è stabilito un periodo transitorio di quattro anni per l’assoggettamento della previdenza professionale più estesa al regolamento (CE)
n. 883/2004.
Contributi finanziari La Svizzera partecipa già oggi al sistema di scambio elettronico di dati istituito dall’UE per i dati relativi alle assicurazioni sociali (EESSI). In base all'articolo 1 dell'allegato al PI-ALC concernente l'applicazione dell'articolo 13 del protocollo stesso, la Svizzera si impegna a versare un contributo finanziario a questo sistema. Il meccanismo definito all'articolo 13 del PI-ALC è descritto più dettagliatamente al numero 2.3.9.1.1. Un altro sistema cui la Svizzera partecipa già oggi è il sistema di informazione reciproca sulla protezione sociale (MISSOC). Il contributo finanziario a questo sistema si basa su una convenzione separata conclusa con la segreteria del MISSOC. L’articolo
13 del PI-ALC non è applicabile a questo contributo (cfr. art. 4 dell'allegato al PIALC concernente l'applicazione dell'articolo 13 del protocollo stesso).
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