Botschaft des Bundesrates · BBl 2026 615
Ziff. 2.8.9.1.2 Personelle Auswirkungen
Die Assoziierung am Horizon-Paket sowie die Ausfinanzierung der Übergangsmassnahmen 2021–2024 haben einen befristeten Mehrbedarf an Stellen zur Folge. Der unbefristete Personalbestand des zuständigen Ressorts ist darauf ausgelegt, die Interessensvertretung der Schweiz in den Programmkomitees und Netzwerken auf EU-Ebene wahrzunehmen. Die Forschungsprogramme funktionieren mehrheitlich mit detaillierten Ausschreibungen, die von Programmkomitees definiert und verabschiedet werden. Diese setzen sich aus Ministerialvertreterinnen und -vertretern der EU-Mitgliedstaaten und der assoziierten Staaten zusammen, die sich regelmässig in Brüssel treffen. Es ist auch Aufgabe dieser Programmkomitees, die korrekte Implementierung der Programme zu überwachen. Dazu kommen übergreifende Strategiekomitees zur Ausrichtung des Europäischen Forschungsraums. Das SBFI stellt durch den Einsitz in diesen Komitees sicher, dass die Interessen der Schweiz umfassend und kohärent vertreten werden. Diese Aufgaben werden vom unbefristeten Stellenetat von 10,7 VZÄ abgedeckt.
Während der Nicht-Assoziierung in den Jahren 2021–2024 hat das SBFI nationale Übergangsmassnahmen umgesetzt. Daraus resultierten rund 2500 Beteiligungen an Projekten, welche bis zu ihrem Abschluss weiterbetreut werden müssen. Diese Betreuung umfasst die wissenschaftliche und finanzielle Berichterstattung, um den effizienten und korrekten Einsatz der Fördermittel sicherzustellen. Aufgrund der durchschnittlichen Projektdauer und der erwarteten Verlängerung von Projekten wird sich diese Aufgabe bis ins Jahr 2035 hinziehen.
Für die Abwicklung der Übergangsmassnahmen wurden zusätzliche, befristete Stellen bewilligt, in der Annahme einer auf die Jahre 2021 und 2022 beschränkten NichtAssoziierung und dass die durch den Wegfall von Arbeiten in Verbindung mit der Interessensvertretung freiwerdenden Ressourcen ebenfalls für die Umsetzung der Übergangsmassnahmen eingesetzt werden können. Mit der Nicht-Assoziierung am Horizon-Paket in den Jahren 2021–2024 fallen nun etwa doppelt so viele Projekte an als in der ursprünglichen Planung des Stellenetats vorgesehen. Ebenso wird sich die Ausfinanzierung der Projekte aufgrund der längeren Nicht-Assoziierung länger hinziehen als ursprünglich angenommen. Mit der vorläufigen Anwendung des EUPAs müssen ab 2026 die unbefristeten VZÄ wieder vollumfänglich die Arbeiten im Zusammenhang mit der Assoziierung abdecken und stehen nicht mehr für die Begleitung der Übergangsmassnahmen zur Verfügung.
Für die Umsetzung der Übergangsmassnahmen 2021/2022 wurden ursprünglich insgesamt fünf zusätzliche, befristete VZÄ vorgesehen, aufgeteilt auf die wissenschaftliche und finanzielle Betreuung der Projekte. Dadurch, dass der Bund nun doppelt so lange Übergangsmassnahmen durchführt, und mit der vollumfänglichen Assoziierungsorientierung der Ressourcen aus den unbefristeten VZÄ, werden zusätzliche befristete Stellen notwendig. Der Bedarf fällt dabei mit vier zusätzlichen befristeten VZÄ tiefer aus, als dies bei der Einführung der Übergangsmassnahmen noch der Fall war: einerseits aufgrund des gestaffelten Beginns der Projekte und andererseits aufgrund zusätzlich verschlankter Prozesse beim SBFI. Dabei sollen die bestehenden be fristeten Stellen weitergeführt werden. Bis Ende 2029 sind somit konstant neun VZÄ zur Betreuung der Übergangsmassnahmen mit einem Finanzvolumen von 2,65 Milliarden vorgesehen. Der Ressourcenbedarf sinkt, sobald die meisten Projekte aus der Direktfinanzierung zum Abschluss kommen. Dies wird ab 2030 teilweise der Fall sein, wobei der Abschluss der letzten Projekte im Jahr 2035 erwartet wird. Damit sind ab 2036 keine zusätzlichen Stellen mehr notwendig.
Eine Übersicht über den Bestand und den personellen Mehrbedarf wird in Tabelle 2.8.9.1.2 (1) gegeben.
Personalaufwand für eine Beteiligung an Erasmus+ Die heute bestehenden Aufgaben des Bundes für die Steuerung und Weiterentwicklung der nationalen Förderpolitik bleiben auch bei einer Assoziierung an Erasmus+ erhalten und absorbieren voraussichtlich denselben Ressourcenaufwand wie bisher. Dazu gehören die Mandatierung, Steuerung und Überwachung der nationalen Agentur sowie von weiteren Projektträgern für die national abgegoltenen Aufgaben (Betrieb und Begleitmassnahmen). Darüber hinaus muss die Weiterentwicklung der rechtlichen und finanziellen Grundlagen der Förderpolitik (Finanzierungsbotschaften, periodische Revisionen der rechtlichen Grundlagen) sichergestellt werden. Daneben fallen die Durchführung von Analysen, Expertisen, Studien und Evaluationen zur Förderpolitik im selben Umfang wie bisher an. Nur einzelne Steuerungsaufwände auf operativer Ebene fallen beim SBFI bei einer Assoziierung weg (Verfügungen für Projekte). Die mit der Assoziierung verbundenen, aufwändigeren Aufsichtspflichten auf nationaler Ebene und die politisch-strategischen Koordinationsaufgaben auf europäischer Ebene erfordern zusätzliche personelle Ressourcen. Erstens muss der Bund über eine nationale Behörde (SBFI) die Aufsicht über die nationale Agentur und die unabhängige Prüfstelle wahrnehmen sowie auch die regelmässige Berichterstattung an die Europäische Kommission sicherstellen. Zweitens vertritt die Schweiz als an Erasmus+ assoziiertes Land neu ihre Interessen in den Programmkomitees und Fachgremien sowie in verschiedenen Netzwerken auf EU-Ebene. Mit der Assoziierung einher gehen auch hochrangige politische Treffen im Bereich Bildung auf europäischer Ebene. Drittens eröffnet sich dem SBFI als nationale Behörde mit der Assoziierung die Möglichkeit, an zentral verwalteten Programmaktivitäten teilzunehmen, welche die Unterstützung der Politikentwicklung und der politischen Zusammenarbeit betreffen. Diese Beteiligungen stützen die Ziele der internationalen BFI-Strategie, die Schweiz als führenden Bildungsstandort in Europa zu positionieren. Einzelne Aktivitäten können an interne und externe Akteure (z.B. Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, Kantone, Verbände, Agenturen) delegiert werden; Oberaufsicht und Vertretung in den zentralen Programm- und Fachgremien müssen jedoch durch das SBFI wahrgenommen werden. Für die Wahrnehmung der Aufsichtsaufgaben wird eine Vollzeitstelle benötigt. Die Aufgaben umfassen einerseits die Aufsichtsaktivitäten über die Verwaltung des Programms auf nationaler Ebene durch die nationale Agentur (Umsetzung des Arbeitsprogramms gemäss Vereinbarung, ordnungsgemässe Verwaltung der Mittel, verwendete Ressourcen, Risikomanagement, erreichte Resultate/Wirkung) sowie die jährliche Berichterstattung an die Europäische Kommission über diese Tätigkeiten. Andererseits muss die nationale Behörde die Aufsicht über die Arbeit der unabhängigen Prüfstelle wahrnehmen. Dies beinhaltet das Abschliessen einer Vereinbarung mit der unabhängigen Prüfstelle und die Überprüfung der Erfüllung der entsprechenden Anforderungen während des gesamten jährlichen Prüfungsverfahrens (Planungsphase, am Ende der Rechnungsprüfung sowie am Ende der Prüfung der Managementerklärung der nationalen Agentur). Zudem muss das SBFI die Empfehlungen an die nationale Agentur nachverfolgen, die im Rahmen der jährlichen Managementerklärungen und bei der sogenannten Ex-ante Konformitätsbewertung durch die Europäische Kommission festgestellt wurden, sowie die Umsetzung dieser Empfehlungen sicherstellen. Die Wahrnehmung der Interessensvertretung auf EU-Ebene beinhaltet die Teilnahme an politisch-strategischen Treffen auf Ebene der Minister und Generaldirektoren (mindestens sechs bis acht Treffen pro Jahr, jeweils im Rahmen der halbjährigen EUPräsidentschaften), an den Sitzungen des Programmkomitees (rund vier pro Jahr) sowie an den Treffen der EU-Fachgremien für die jeweiligen Bildungsbereiche (rund zehn neue Gremien mit je vier Treffen pro Jahr). Für die Vorbereitung, Teilnahme und Nachbereitung dieser Treffen sowie für die Teilnahme an den Projekten der Leitaktion 3 werden zwei Vollzeitstellen benötigt. Die für diese Aufgaben (Interessenvertretung auf EU-Ebene, Aufsicht über die Agentur, Berichterstattung an EU) notwendigen zusätzlichen Ressourcen belaufen sich damit auf drei Vollzeitäquivalente. Tabelle 2.8.9.1.2 (1) gibt einen Überblick über die im Finanzplan 2026–2028 enthaltenen sowie die im Falle einer Assoziierung ab 2027 zusätzlich benötigten Personalressourcen. Diese Stellen sollen unbefristet sein, damit das SBFI diese Aufgaben bei einer weiteren Assoziierung der Schweiz in der nächsten Programmgeneration 2028–2034 weiterhin wahrnehmen kann. Vorbehalten bleiben die entsprechenden Finanzierungsbeschlüsse des Parlaments.
Übersicht personeller Mehrbedarf für die Beteiligung an den BFI-Programmen Tabelle 2.8.9.1.2 (1) weist den personellen Mehrbedarf für die Beteiligung an der laufenden Programmgeneration sowie die nachfolgende Programmgeneration aus. Während der Bedarf für die laufende Programmgeneration in den beiden vorhergehenden Abschnitten detailliert ausgewiesen wurde, sind der Umfang und die Beteiligungsmöglichkeiten bei zukünftigen Programmen noch unklar. Es ist jedoch anzunehmen, dass weder die Budgets noch die Komplexität der Programme erheblich sinken werden. Allfällige Deltas zum hier ausgewiesenen Bedarf würden, falls relevant, in den Finanzierungsbotschaften für die Teilnahmen an den entsprechenden Programmen ausgewiesen werden.
Tabelle 2.8.9.1.2 (1): Übersicht über die bestehenden unbefristeten und befristeten Stellen sowie die im Zusammenhang mit der Assoziierung ans Horizon-Paket und Erasmus+ beim SBFI zusätzlich benötigten Stellen (befristet oder unbefristet) 2026 2027 2028 2029 2030 2031 2032 Horizon-Paket Bestand unbefristete Stellen Bestand (in VZÄ) Bestand befristete Stellen (in VZÄ) Zusätzliche befristete Stellen oder Weiterführung befristete Stellen (VZÄ) Total VZÄ 10,7 10,7 10,7 10,7 10,7 10,7 10,7 9,0 9,0 7,0 7,0 7,0 5,0 0,0 4,0 4,0 6,0 6,0 4,0 3,0 5,0 23,7 23,7 23,7 23,7 21,7 18,7 15,7 Erasmus+ Bestand unbefristete Stellen (in VZÄ) Zusätzliche unbefristete Stellen bei Assoziierung ab
2027 (in VZÄ) 3,7 3,7 3,7 3,7 3,7 3,7 3,7 - 3,0 3,0 3,0 3,0 3,0 3,0 Total Mehrbedarf Total zusätzliche VZÄ Mehrkosten in CHF 4,0 7,0 9,0 9,0 7,0 6,0 8,0
720 00 0
1 260 0 00
1 620 0 00
1 620 0 00
1 260 0 00
1 080 0 00
1 440 0 00 Für die Berechnung wurde mit CHF 180 000 pro Vollzeitstelle inkl. Arbeitgeberbeiträge gerechnet. Die Arbeitsplatzkosten von CHF 12 000 pro Person und pro Jahr wurden nicht aufgerechnet.
Der Bundesrat wird den ausgewiesenen Ressourcenbedarf zu gegebener Zeit überprüfen und sicherstellen, dass der Mehrbedarf an Personal- und Sachaufwand innerhalb des Eigenbereichs des Bundes kompensiert wird. Da infolge der Assoziierung – mit Ausnahme der Übergangsmassnahmen, deren Begleitung voraussichtlich 2035 abgeschlossen sein wird – keine Aufgaben wegfallen, ist eine Verzichtsplanung erforderlich. Ergänzend ist bei der Ressourcensteuerung zu prüfen, in welchen Bereichen über den Entwicklungsrahmen im Eigenbereich des Bundes zusätzliche Finanzmittel zuzuteilen sind.
Charges de personnel en vue de la participation au paquet Horizon L’association au programme Horizon et le financement des mesures transitoires 20212024 entraînent un besoin supplémentaire temporaire de personnel. Les effectifs en personnel à durée indéterminée au sein de l’unité compétente sont destinés à la représentation des intérêts de la Suisse dans les comités de programme et les réseaux de l’UE. Les programmes de recherche s’appuient principalement sur des appels à projets détaillés, qui sont définis et approuvés par les comités de programme. Ces derniers sont composés de représentants ministériels des États membres de l’UE et des États associés, qui se réunissent régulièrement à Bruxelles. Ces comités de programme ont également pour mission de veiller à une mise en œuvre correcte des programmes. À ceux-ci s’ajoutent des comités stratégiques transversaux en charge de l’orientation de l’Espace européen de la recherche. En siégeant dans ces comités, le SEFRI veille à ce que les intérêts de la Suisse soient représentés de manière exhaustive et cohérente. Ces tâches sont couvertes par un effectif fixe de 10,7 ETP. Pendant la période de non-association, soit de 2021 à 2024, le SEFRI a mis en œuvre des mesures transitoires nationales. Celles-ci ont donné lieu à environ 2500 participations à des projets dont le suivi doit être assuré jusqu’à leur achèvement. Ce suivi comprend l’établissement de rapports scientifiques et financiers afin de garantir une utilisation correcte et efficace des fonds d’encouragement. En raison de la durée moyenne des projets et de la prolongation attendue de certains d’entre eux, cette mission se poursuivra jusqu’en 2035. Des postes supplémentaires à durée déterminée ont été approuvés pour l’exécution des mesures transitoires, en partant du principe que la non-association se limiterait aux années 2021 et 2022 et que les ressources libérées par la suppression des activités de représentation des intérêts de la Suisse pourraient également être affectées à la mise en œuvre des mesures transitoires. En raison de la non-association au programme Horizon pendant les années 2021 à 2024, le nombre de projets a presque doublé par rapport à ce qui avait été prévu lors de la planification des effectifs. Par ailleurs, la durée du financement des projets sera plus longue que ce qui avait été prévu initialement en raison de la non-association prolongée. Avec l’application provisoire de l’EUPA, les ETP permanents devront à partir de 2026 couvrir à nouveau l’intégralité des travaux liés à l’association au programme et ne seront plus disponibles pour le suivi des mesures transitoires. Pour la mise en œuvre des mesures transitoires 2021/2022, cinq ETP supplémentaires à durée déterminée avaient été initialement prévus, répartis entre le suivi scientifique et financier des projets. Le fait que la Confédération mette désormais en œuvre des mesures transitoires sur une période deux fois plus longue et que les ressources des ETP à durée indéterminée soient entièrement consacrées au travail lié à l’association au programme entraîne un besoin de postes supplémentaires à durée déterminée. Avec quatre ETP supplémentaires à durée déterminée, les besoins sont moindres que lors de l’introduction des mesures transitoires, d’une part en raison du démarrage échelonné des projets et, d’autre part, en raison de la rationalisation des processus au sein du SEFRI. Les postes à durée déterminée actuels doivent être reconduits. Neuf ETP sont ainsi prévus jusqu’à fin 2029 pour le suivi des mesures transitoires, représentant un volume financier de 2,65 milliards de francs.
Les besoins en ressources diminueront lorsque la majorité des projets liés au financement direct arriveront à leur terme. L’achèvement des derniers projets étant prévue pour 2035, ceci interviendra progressivement à partir de 2030. Ainsi, aucun poste supplémentaire ne sera nécessaire à partir de 2036. Le tableau 2.8.9.1.2 (1) dresse un aperçu des effectifs actuels et des besoins supplémentaires en personnel. Charges de personnel en vue d’une association à Erasmus+ Les tâches actuelles de la Confédération en matière de pilotage et de développement de la politique nationale d’encouragement resteront inchangées en cas d’association à Erasmus+ et absorberont probablement les mêmes ressources qu’auparavant. Ces tâches comprennent l’attribution de mandats, le pilotage et la surveillance de l’agence nationale et d’autres porteurs de projets liés aux tâches indemnisées à l’échelle nationale (fonctionnement et mesures d’accompagnement). Il convient en outre de s’assurer du développement constant des bases juridiques et financières de la politique d’encouragement (messages portant sur le financement, révisions périodiques des bases juridiques). À cela s’ajoute, dans la même mesure que jusqu’à présent, la réalisation d’analyses, d’expertises, d’études et d’évaluations de la politique d’encouragement. Seules quelques tâches de pilotage opérationnel incombant actuellement au SEFRI seront supprimées en cas d’association (décisions relatives aux projets). Les obligations accrues en matière de surveillance à l’échelle nationale et les tâches de coordination politique et stratégique à l’échelle européenne qu’implique l’association de la Suisse à Erasmus+ exigeront des ressources en personnel supplémentaires. En premier lieu, la Confédération doit, par l’intermédiaire d’une autorité nationale (le SEFRI), exercer la surveillance de l’agence nationale et de l’organe de contrôle indépendant et veiller à l’élaboration de rapports réguliers à l’intention de la Commission européenne. Deuxièmement, en tant que pays associé à Erasmus+, la Suisse doit représenter ses intérêts au sein des comités de programme, des comités d’experts et des différents réseaux de l’UE. L’association à Erasmus + s’accompagne en outre de rencontres politiques de haut niveau consacrées à la formation à l’échelle européenne. Troisièmement, elle permet au SEFRI de participer, en tant qu’autorité nationale, à des activités du programme gérées de manière centralisée ayant trait au soutien du développement des politiques et à la collaboration politique. Ces participations soutiennent les objectifs de la stratégie internationale FRI, qui vise à positionner la Suisse comme un pôle d’excellence en matière de formation en Europe. Certaines activités peuvent être déléguées à des acteurs internes et externes (Office fédéral des assurances sociales OFAS, cantons, associations, agences, etc.) ; la haute surveillance et la représentation au sein des comités de programme et des comités d’experts doivent toutefois être assurées par le SEFRI.
Les tâches de surveillance nécessitent un poste à plein temps. Elles comprennent, d’une part, la surveillance par l’agence nationale de la gestion du programme à l’échelle nationale (mise en œuvre du programme de travail selon l’accord, gestion adéquate des fonds, des ressources utilisées, gestion des risques, résultats/impacts obtenus) et, d’autre part, l’établissement d’un rapport annuel de ces activités à l’intention de la Commission européenne. L’autorité nationale doit par ailleurs exercer la surveillance de l’agence nationale et de l’organe de contrôle indépendant. Cela inclut la conclusion d’un accord avec l’organe de contrôle indépendant et le contrôle de la réalisation des exigences correspondantes durant tout le processus d’examen annuel (pendant la phase de planification, à l’issue de la vérification des comptes ainsi qu’à l’issue de l’évaluation de la déclaration de gestion de l’agence nationale). Le SEFRI doit également assurer le suivi des recommandations faites à l’agence nationale dans le cadre des déclarations annuelles de gestion et de l’évaluation de conformité dite ex ante par la Commission européenne, et veiller à la mise en œuvre de ces recommandations. La représentation des intérêts au niveau de l’UE implique la participation à des réunions politico-stratégiques des ministres et directeurs généraux (au moins six à huit réunions par an dans le cadre des présidences semestrielles de l’UE), aux séances du comité de programme (environ quatre par an) ainsi qu’aux rencontres des comités d’experts de l’UE pour les différents domaines de formation (environ dix nouveaux comités se réunissant quatre fois par an). La préparation, la participation, le suivi de ces rencontres et la participation aux projets de l’action clé 3 nécessitent deux postes à temps plein.
Les ressources supplémentaires requises pour ces tâches (représentation des intérêts au niveau de l’UE, surveillance de l’agence, établissement de rapports à l’intention de l’UE) s’élèvent donc à trois équivalents plein temps. Le tableau 2.8.9.1.2 (1) présente les ressources en personnel figurant dans le plan financier 2026–2028 et celles qui seraient nécessaires en cas d’association à Erasmus+ dès 2027. Il doit s’agir de postes à durée indéterminée, pour que le SEFRI puisse continuer à assumer ces tâches si la Suisse peut à nouveau participer à la prochaine génération de programmes (2028– 2034). Les décisions de financement correspondantes du Parlement demeurent réservées. Besoins supplémentaires en personnel pour la participation de la Suisse aux programmes FRI Le tableau 2.8.9.1.2 (1) indique les besoins supplémentaires en personnel pour la participation à la génération de programmes actuelle ainsi qu’à la suivante. Alors que les besoins pour la génération de programmes en cours ont été présentés en détail dans les deux sections précédentes, des incertitudes subsistent sur l’ampleur et les possibilités de participation aux programmes futurs. Il faut toutefois partir du principe que ni les budgets ni la complexité des programmes ne diminueront de manière significative. Les éventuelles différences par rapport aux besoins indiqués ici seraient, le cas échéant, mentionnées dans les messages relatifs au financement des participations aux programmes correspondants.
Tableau 2.8.9.1.2 (1) : aperçu des postes actuels à durée indéterminée et à durée déterminée ainsi que des postes supplémentaires (à durée déterminée ou indéterminée) nécessaires sein du SEFRI du fait de l’association au paquet Horizon et à Erasmus+
2026 2027 2028 2029 2030 2031 2032
–35 Paquet Horizon Postes existants à durée indéterminée (en EPT) Postes existants à durée déterminée (en EPT) Postes supplémentaires à durée déterminée ou maintien de postes à durée déterminée (en EPT) Total EPT 10,7 10,7 10,7 10,7 10,7 10,7 10,7 9,0 9,0 7,0 7,0 7,0 5,0 0,0 4,0 4,0 6,0 6,0 4,0 3,0 5,0 23,7 23,7 23,7 23,7 21,7 18,7 15,7 Erasmus+ Postes existants à durée indéterminée (en EPT) Postes supplémentaires à durée indéterminée en cas d’association à partir de 2027 (en EPT) 3,7 3,7 3,7 3,7 3,7 3,7 3,7 - 3,0 3,0 3,0 3,0 3,0 3,0 Besoins supplémentaires totaux Total EPT supplémentaires Coûts supplémentaires en CHF 4,0 7,0 9,0 9,0 7,0 6,0 8,0 720 000
1 260 000
1 620 000
1 620 000
1 260 000
1 080 000
1 440 000 Le calcul a été effectué sur une base de 180 000 francs par poste à plein temps, cotisations de l’employeur comprises. Les coûts liés au poste de travail, soit 12 000 francs par personne et par an, n’ont pas été pris en compte.
Le Conseil fédéral examinera en temps voulu les besoins en ressources indiqués et veillera à ce que les besoins supplémentaires en personnel et en biens et services soient compensés dans le cadre des ressources propres de la Confédération. L’association au paquet Horizon et à Erasmus+ n’entraînant la suppression d’aucune tâche – à l’exception des mesures d’accompagnement dont le suivi prendra vraisemblablement fin en
2035 –, il est nécessaire de prévoir un plan de renoncement. Il convient en outre d’examiner, dans le cadre de la gestion des ressources, dans quels domaines des moyens financiers supplémentaires doivent être attribués via le cadre d’évolution du domaine propre de la Confédération.
Spese di personale per la partecipazione al pacchetto Orizzonte L’associazione al pacchetto Orizzonte e il finanziamento residuo delle misure transitorie 2021–2024 comportano una necessità temporanea di posti aggiuntivi. Il personale permanente dell’unità responsabile rappresenterà gli interessi della Svizzera nei comitati di programma e nelle reti a livello europeo. La maggior parte dei programmi di ricerca lavora con bandi di gara dettagliati, che vengono definiti e pub blicati dai comitati di programma. Questi ultimi sono composti da rappresentanti ministeriali degli Stati membri dell’UE e dei Paesi associati che si riuniscono regolarmente a Bruxelles. I comitati di programma si occupano anche di monitorare la corretta attuazione dei programmi. A questi si aggiungono comitati strategici trasversali per l’orientamento dello Spazio europeo della ricerca. La SEFRI siede in questi comitati per garantire che gli interessi della Svizzera siano rappresentati in modo completo e coerente. Questi compiti sono coperti dal budget del personale permanente di 10,7 equivalenti a tempo pieno (ETP).
Durante il periodo di non associazione (2021–2024) la SEFRI ha attuato misure transitorie nazionali. Da queste ultime sono nate 2500 partecipazioni a progetti, che prevedono la redazione di relazioni scientifiche e finanziarie (per garantire un uso efficiente e corretto dei fondi) e dovranno essere portate avanti fino in fondo. A causa della durata media dei progetti e del loro probabile prolungamento, questo compito si estenderà fino al 2035.
Per l’attuazione delle misure transitorie erano state approvate ulteriori posizioni a tempo determinato: si prevedeva infatti che la non associazione si limitasse agli anni
2021 e 2022 e che, grazie al fatto che non avrebbero più dovuto essere svolti lavori in relazione alla rappresentanza degli interessi, avrebbero potuto essere sfruttate le risorse così liberate. La mancata associazione al pacchetto Orizzonte negli anni 2021–
2024 ha però determinato il raddoppiamento dei progetti originariamente previsti nella pianificazione dei posti e anche il finanziamento residuo dei progetti si protrarrà per un periodo più lungo di quanto inizialmente previsto, sempre a causa del prolungarsi della mancata associazione. Con l’applicazione provvisoria dell’EUPA, dal 2026 gli ETP a tempo indeterminato dovranno di nuovo coprire interamente i lavori per l’associazione e non saranno più disponibili per le misure transitorie. Per l’attuazione delle misure transitorie nel 2021/2022 era stato inizialmente previsto un extra di cinque ETP a tempo determinato, suddivisi tra supporto scientifico e finanziario ai progetti. Il fatto però che le misure transitorie stiano durando il doppio del previsto e che le risorse a tempo determinato vengano dedicate interamente alla piena associazione rende necessarie ulteriori posizioni temporanee. Il fabbisogno di quattro ETP a tempo determinato è inferiore a quello che si registrava al momento dell’introduzione delle misure transitorie, in parte a causa dell’avvio scaglionato dei progetti e, in parte, grazie all’ulteriore snellimento dei processi presso la SEFRI. Le posizioni a tempo determinato esistenti devono essere mantenute. Fino a fine 2029 sono quindi sempre previsti nove ETP per sostenere le misure transitorie, con un volume finanziario di 2,65 miliardi. Il fabbisogno di risorse diminuirà non appena verrà conclusa la maggior parte dei progetti con finanziamento diretto, vale a dire in parte già nel 2030 e, per gli ultimi progetti, nel 2035. Dal 2036 non saranno necessari ulteriori posti. La tabella 2.8.9.1.2 (1) fornisce una panoramica della situazione attuale e del fabbisogno aggiuntivo di personale. Spese di personale per la partecipazione a Erasmus+ Gli attuali compiti federali per la gestione e l’ulteriore sviluppo della politica di promozione nazionale rimarranno in vigore anche con l’associazione a Erasmus+ e, pro babilmente, continueranno ad assorbire le stesse risorse. Ciò include il mandato, il controllo e il monitoraggio dell’agenzia nazionale e degli altri responsabili di progetto per i compiti che prevedono una compensazione a livello nazionale (funzionamento e misure di accompagnamento). Inoltre, deve essere garantito l’ulteriore sviluppo della base giuridica e finanziaria della politica di finanziamento (messaggi di finanziamento, revisioni periodiche della base giuridica). Le analisi, le perizie, gli studi e le valutazioni sulla politica di promozione proseguiranno come in precedenza. In caso di associazione, la SEFRI sarà sgravata solamente dalle spese di gestione individuale a livello operativo (decisioni relative ai progetti).
In riferimento all’associazione, i compiti di vigilanza più complessi a livello nazionale e i compiti di coordinamento politico e strategico a livello europeo richiedono risorse di personale aggiuntive. In primo luogo, tramite un’autorità nazionale (SEFRI) la Confederazione deve supervisionare l’agenzia nazionale e l’organo di revisione indipendente e garantire un rendiconto regolare alla Commissione europea; in secondo luogo, in quanto Paese associato a Erasmus+, la Svizzera deve rappresentare i suoi interessi nei comitati di programma e negli organi specializzati, nonché in varie reti a livello dell’UE. L’associazione è inoltre accompagnata da incontri politici a livello europeo di alto livello nel campo della formazione. Infine, l’associazione offre alla SEFRI, in quanto autorità nazionale, l’opportunità di partecipare alle attività del programma centralizzate e relative al sostegno delle politiche e alla cooperazione politica. La partecipazione di cui sopra sostiene gli obiettivi della strategia ERI internazionale di posizionare la Svizzera come centro di formazione leader in Europa. Le singole attività possono essere delegate ad attori interni ed esterni (p. es. all’Ufficio federale delle assicurazioni sociali UFAS, ai Cantoni, alle associazioni e alle agenzie); tuttavia, la supervisione generale e la rappresentanza nei comitati specialistici e di programma devono essere svolte dalla SEFRI.
La vigilanza richiede una posizione a tempo pieno. I compiti comprendono la supervisione sulla gestione del programma a livello nazionale da parte dell’agenzia nazionale (attuazione del programma di lavoro in base all’accordo, corretta gestione dei fondi, risorse utilizzate, gestione del rischio, risultati/impatto raggiunti) e la rendicontazione annuale alla Commissione europea. L’autorità nazionale deve altresì vigilare sull’operato dell’organo di controllo indipendente: ciò comporta la stipula di un accordo con il medesimo e la verifica del rispetto dei requisiti durante l’intero processo di verifica annuale (in fase di pianificazione, al termine della revisione dei conti e al termine della verifica della dichiarazione di gestione dell’agenzia nazionale). La SEFRI deve peraltro seguire le raccomandazioni fatte all’agenzia nazionale nell’ambito delle dichiarazioni di gestione annuali e della cosiddetta valutazione di conformità ex-ante da parte della Commissione europea, così come garantire che tali raccomandazioni vengano attuate. La rappresentanza degli interessi a livello dell’UE comprende la partecipazione alle riunioni politico-strategiche a livello ministeriale e di direzione generale (almeno 6–
8 riunioni all’anno, ciascuna nel quadro delle presidenze semestrali dell’UE), alle riunioni del Comitato di programma (ca. 4 all’anno) e alle riunioni degli organi specializzati dell’UE per i rispettivi settori della formazione (ca. 10 nuovi organi, ciascuno con 4 riunioni all’anno). Per la preparazione, la partecipazione e il follow-up di questi incontri, così come per la partecipazione ai progetti dell’azione chiave n. 3, sono necessarie due posizioni a tempo pieno. Le risorse aggiuntive necessarie per questi compiti (rappresentanza degli interessi a livello UE, vigilanza dell’agenzia, rapporti all’UE) corrispondono a tre ETP. La tabella 2.8.9.1.2 (1) fornisce una panoramica delle risorse di personale incluse nel piano finanziario 2026–2028 e delle risorse di personale aggiuntive necessarie in caso di associazione a partire dal 2027. Questi posti dovrebbero essere a tempo indeterminato di modo che, anche in caso di ulteriore associazione alla prossima generazione di programmi 2028–2034, la SEFRI possa continuare a svolgere questi compiti. Sono fatti salvi i relativi decreti di finanziamento del Parlamento.
Panoramica del maggiore fabbisogno di personale per la partecipazione ai programmi ERI La tabella 2.8.9.1.2 (1) mostra il fabbisogno aggiuntivo di personale per la partecipazione all’attuale generazione di programmi e a quella successiva. Mentre i requisiti per l’attuale generazione di programmi sono stati indicati in dettaglio nelle due sezioni precedenti, il volume e le opportunità di partecipazione ai programmi futuri non sono ancora chiari. Tuttavia, si può ipotizzare che né il budget né la complessità dei programmi diminuiranno in modo significativo. Eventuali divergenze (rilevanti) rispetto a quanto previsto verranno riportate nei messaggi di finanziamento per la partecipazione ai programmi. Tabella 2.8.9.1.2 (1): SEFRI, panoramica dei posti attuali e di quelli previsti (a tempo indeterminato e determinato) nell’ambito dell’associazione al pacchetto Orizzonte e a Erasmus+ 2026 2027 2028 2029 2030 2031 2032– 2035 Pacchetto Orizzonte Posti attuali a tempo indet.
(in ETP) 10,7 10,7 10,7 10,7 10,7 10,7 10,7 Posti attuali a tempo det. (in ETP) 9,0 9,0 7,0 7,0 7,0 5,0 0,0 Posti a tempo det. aggiuntivi o prolungamento di quelli attuali (ETP) 4,0 4,0 6,0 6,0 4,0 3,0 5,0 Totale ETP 23,7 23,7 23,7 23,7 21,7 18,7 15,7 Posti attuali a tempo indet.
(in ETP) esistenti 3,7 3,7 3,7 3,7 3,7 3,7 3,7 Posti a tempo indet. aggiuntivi in caso di associazione dal 2027 (in ETP) - 3,0 3,0 3,0 3,0 3,0 3,0 Erasmus+ Totale fabbisogno aggiuntivo Totale ETP aggiuntivi 4,0 7,0 9,0 9,0 7,0 6,0 8,0 Costi aggiuntivi in CHF
720 00 0
1 260 0 00
1 620 0 00
1 620 0 00
1 260 0 00
1 080 0 00
1 440 0 00 Il calcolo si basa su 180 000 franchi per posto a tempo pieno, compresi i contributi del datore di lavoro. I costi relativi alla postazione di lavoro (12 000 CHF/persona all’anno) non sono stati inclusi nel calcolo.
Il Consiglio federale esaminerà a tempo debito il fabbisogno di risorse indicato e garantirà che il fabbisogno supplementare di personale nonché di beni e servizi sia coperto con le risorse proprie della Confederazione. Poiché a seguito dell’associazione non verrà meno alcun compito – fatta eccezione per le misure transitorie, il cui accompagnamento si concluderà prevedibilmente nel 2035 – è necessario un piano di rinuncia. A titolo complementare, nella gestione delle risorse occorre verificare in quali settori propri della Confederazione debbano essere assegnati mezzi finanziari supplementari attraverso il quadro di sviluppo.
Dies ist keine amtliche Veröffentlichung. Massgebend ist allein die Veröffentlichung durch die Bundeskanzlei (Art. 49 PublV). Text automatisch aus dem amtlichen PDF übernommen; im Zweifel gilt das PDF.