Botschaft des Bundesrates · BBl 2026 615
Ziff. 2.2.4.4 Würdigung der Ergebnisse des Vernehmlassungsverfahrens
Da die Mehrheit der Vernehmlassungsteilnehmenden die institutionelle Ausgestaltung der Überwachungsbehörde in Form einer Beihilfekammer innerhalb der WEKO (s. Erläuterungen zu Art. 3 E-BHÜG in Ziff. 2.2.8) begrüsste, hält der Bundesrat an dieser Lösung fest. Damit werden bestehende Erfahrungen der WEKO im Rahmen der Anwendung des Luftverkehrsabkommens in der Beihilfeüberwachung genutzt und die ressourcenintensive Schaffung einer neuen Behörde vermieden. Dies ist insbesondere aufgrund der erwarteten geringen Fallzahl naheliegend (s. Ziff. 2.2.11). Im Rahmen der Vernehmlassung forderte zudem die Mitte ein Vorschlagsrecht der Kantone bei der Auswahl der Mitglieder der Beihilfekammer. Der Bundesrat hat auf die Übernahme dieser Forderung aufgrund rechtsstaatlicher Bedenken zur Unabhängigkeit der Überwachungsbehörde verzichtet. Gleichwohl wurde während der Vernehmlassung der Einbezug der Kantone bei der Vorbereitung der Wahl der Mitglieder der Beihilfekammer präzisiert. Der Einbezug wird in der Vereinbarung zwischen Bund und Kantonen festgehalten (s. Erläuterungen zu Art. 3 E-BHÜG in Ziff. 2.2.8) und in einer Weisung des WBF präzisiert werden.
Einige Vernehmlassungsteilnehmende forderten die Überprüfung der Zulässigkeit bestehender Beihilfen, insbesondere auf kantonaler und kommunaler Ebene, bevor das Überwachungssystem durch den Bund geschaffen wird. Einzelfallprüfungen sämtlicher Beihilfen seitens des Bundesrates wären faktisch und zeitlich nicht umsetzbar. Zudem wäre die zukünftige Überwachungsbehörde nicht an eine vorgängige Beurteilung durch den Bundesrat gebunden. Eine Beurteilung konkreter Beihilfen wird erst durch die noch zu schaffende Überwachungsbehörde erfolgen können. Die verbindliche Beurteilung obliegt letztendlich den Schweizer Gerichten. Nichtsdestotrotz ist der Bundesrat bereit, bei Fragen der Kantone, Gemeinden und Städte zur zukünftigen Beihilfeüberwachung nach Möglichkeit Unterstützung zu bieten. Bei Bedarf sollen sektorspezifische Abklärungen zu bestehenden Beihilfen durchgeführt werden. Weiter wurde die Beschwerdepflicht der Überwachungsbehörde bei Umsetzungsbeihilfen, welche auf unzulässigen Beihilferegelungen des Parlaments und des Bundesrates basieren, kritisiert. Ein Verzicht auf die Beschwerdepflicht würde jedoch gegen
Artikel 4 Absatz 5 der Beihilfeprotokolle sowie Artikel 14 Absatz 5 des Stromabkommens verstossen. Aus diesem Grund wird diese Pflicht im E-BHÜG beibehalten. Der Forderung der Mitte, die Anmeldepflicht bei der Überwachungsbehörde für Beihilfen des Parlaments aufzuheben, kann ebenfalls nicht umgesetzt werden, da sich die Schweiz zur Anmeldung und Beurteilung von allen Beihilfen inklusiv derjenigen des Parlaments verpflichtet (s. Art. 4 Abs. 3 Bst. b Beihilfeprotokolle resp. Art. 14 Abs 3 Bst. b StromA). Beihilfen sind jedoch von der Beschwerde und der Rückforderung ausgenommen (s. Abs. 4 des jeweils erwähnten Artikels), sofern sie von der Bundesversammlung oder vom Bundesrat direkt gewährt werden. Angesichts der angespannten Finanzhaushaltslage des Bundesrates wurde auf die Erfüllung der Forderung verzichtet, die Beratung nach Artikel 7 E-BHÜG kostenlos auszugestalten. Die Kostenpflichtigkeit trägt ferner dazu bei, dass Beihilfegeber Anreize haben, der Überwachungsbehörde möglichst klare und konzise Anfragen zu stellen. In der Vernehmlassung wurde ebenfalls eine Verpflichtung der Überwachungsbehörde gefordert, den Beihilfegebern auf Anfrage Varianten zur Anpassung einer Beihilfe vorzuschlagen. Die Möglichkeit für Anpassungsvorschläge («kann»-Formulierung) ist bereits im E-BHÜG vorgesehen (Art. 19 Abs. 3). Zudem muss die unverbindliche Stellungnahme der Überwachungsbehörde bei unzulässigen Beihilfen die konkreten Verstösse gegen die beihilferechtlichen Bestimmungen der völkerrechtlichen Verträge darlegen, womit auf die Möglichkeiten zur Herstellung der Zulässigkeit der Beihilfe hingewiesen wird. Hingegen könnte eine Verpflichtung («muss»Formulierung) die Verfahren verlängern und bedürfte somit verlängerter Fristen. Zudem müsste die angepasste Beihilfe in der Regel neu angemeldet und von der Überwachungsbehörde geprüft werden. Dies würde den gesetzlichen Auftrag der Überwachungsbehörde überschreiten und zu einer Doppelprüfung führen, die weder effizient noch sachgerecht ist. Schliesslich kann die Überwachungsbehörde im Rahmen ihrer Beratung (Art. 7 E-BHÜG) auf die zulässige Ausgestaltung einer Beihilfe hinweisen. Die von der Schweizerische Volkspartei und vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund geäusserte Kritik, dass die Untersuchungen von Wirtschaftszweigen (Art. 46 Abs. 2 VE-BHÜG) zu weitreichend seien, ist unzutreffend. Die Schweiz ist verpflichtet, diese Regelungen im Rahmen des Zwei-Pfeiler-Ansatzes zu übernehmen, da sie auch im äquivalenten EU-Recht verankert sind. Zudem beschränken sich diese Untersuchungen strikt auf den Geltungsbereich der jeweiligen Abkommen. In der Botschaft wurde jedoch präzisiert, dass die Untersuchungen nur im Geltungsbereich des EBHÜG erfolgen können. Schliesslich geht die Untersuchung von Wirtschaftszweigen im Schweizer System mit keinen besonderen Pflichten oder Rechten einher (einzig eine Berichterstattungspflicht für die Überwachungsbehörde nach Art. 51 Abs. 2 Bst. e E-BHÜG). Entsprechend wurde der dazugehörige Absatz (Art. 46 Abs. 2 VEBHÜG) gestrichen. Die Überwachungsbehörde hat aber die Möglichkeit, in der fortlaufenden Prüfung gewisse Bereiche der Wirtschaftszweige im definierten Geltungsbereich verstärkt anzuschauen (Art. 48 E-BHÜG). Zur Klärung des Informationsaustausches zwischen der Überwachungsbehörde und der Europäischen Kommission wird das E-BHÜG um einen Artikel (Art. 6) ergänzt, der den Rahmen des Austausches präzisiert.
Obwohl der begrenzte Geltungsbereich des VE-BHÜG von vielen begrüsst wurde, haben einige Teilnehmende dennoch gefordert, dass bestimmte Bereiche – wie beispielsweise der Agrarsektor oder der Kulturförderung – ausdrücklich vom Geltungsbereich ausgeschlossen werden. Um diese Bedenken zu adressieren, wurde in der Botschaft nochmals klargestellt und anhand von Beispielen festgehalten, welche Bereiche nicht unter die Beihilfeüberwachung fallen.
consultation La majorité des participants à la consultation ayant salué la solution institutionnelle consistant à créer une autorité de surveillance sous la forme d’une chambre des aides d’État au sein de la COMCO (cf. commentaire de l’art. 3 P-LSAE au ch. 2.2.8), le Conseil fédéral la maintient. Cette solution permet de mettre à profit l’expérience de la COMCO dans le cadre de l’application de l’ATA pour assurer la surveillance des aides d’État et évite la création d’une nouvelle autorité, qui nécessiterait d’importantes ressources. Elle semble en outre d’autant plus judicieuse que le nombre de cas attendu est faible (cf. ch. 2.2.11). Dans le cadre de la consultation, Le Centre a demandé que les cantons puissent proposer des membres pour la chambre des aides d’État. Le Conseil fédéral a écarté cette demande, car elle soulevait, sous l’angle de l’état de droit, des questions quant à l’indépendance de l’autorité de surveillance. La participation des cantons aux travaux préparatoires de la nomination des membres de la chambre des aides d’État a néanmoins été précisée durant la procédure de consultation. Elle sera intégrée dans la convention entre la Confédération et les cantons (cf. commentaire de l’art. 3 P-LSAE au ch. 2.2.8) et précisée dans une directive du DEFR. Certains participants ont demandé le réexamen de la licéité des aides existantes, notamment au niveau cantonal et communal, avant que la Confédération ne mette sur pied le système de surveillance. Il ne serait matériellement pas possible au Conseil fédéral de contrôler individuellement l’intégralité des aides existantes. Sans compter que la future autorité de surveillance ne serait pas liée par une évaluation effectuée auparavant par le Conseil fédéral. Il faudra donc attendre la création de l’autorité de surveillance pour que la licéité des aides d’État concrètes puisse être évaluée. L’évaluation définitive ressortira aux tribunaux suisses. Dans les limites de ses possibilités, le Conseil fédéral est néanmoins disposé à apporter son soutien pour répondre aux éventuelles questions des cantons, des communes et des villes concernant la future surveillance des aides d’État. Des clarifications sectorielles sur les aides existantes seront réalisées au besoin.
Des critiques ont par ailleurs été formulées au sujet de l’obligation de recours de l’autorité de surveillance pour les aides d’exécution fondées sur des régimes d’aides illicites du Parlement et du Conseil fédéral. Renoncer à l’obligation de recours contreviendrait toutefois à l’art. 4, par. 5, des protocoles sur les aides d’état et à l’art. 14, par. 5, de l’accord sur l’électricité, raison pour laquelle elle est maintenue dans le PLSAE. La demande exprimée par Le Centre visant la suppression de l’obligation d’annonce pour les aides de l’Assemblée fédérale ne peut pas non plus être mise en œuvre, 97 Le rapport sur les résultats de la consultation peut être consulté à l’adresse suivante : www.fedlex.admin.ch > Procédures de consultation > Terminées > 2025 > DFAE. car la Suisse s’engage à annoncer et à examiner toutes les aides d’État, y compris celles du Parlement (cf. art. 4, par. 3, let. b, des protocoles sur les aides d’État et art. 14, par. 3, let. b, de l’accord sur l’électricité). Dès lors qu’elles ont été accordées par l’Assemblée fédérale ou le Conseil fédéral, les aides ne sont toutefois pas sujettes à contestation ni à récupération (cf. par. 4 des articles susmentionnés). Compte tenu de la situation tendue des finances fédérales, la demande de fournir gratuitement le conseil prévu à l’art. 7 P-LSAE a été écartée. La perception d’un émolument incite par ailleurs les dispensateurs à adresser à l’autorité de surveillance des requêtes aussi claires et concises que possible.
Un participant à la consultation a demandé que l’autorité de surveillance soit tenue de proposer aux dispensateurs qui le demandent des options qui leur permettraient de rendre l’aide licite. Or le P-LSAE prévoit déjà la possibilité de faire des propositions d’adaptation via la formulation potestative de l’art. 19, al. 3. En outre, l’avis rendu par l’autorité de surveillance, qui n’est pas contraignant, doit, pour les aides illicites, exposer les infractions concrètes aux dispositions en matière d’aides d’État prévues par les traités internationaux, ce qui donne aux dispensateurs des indications sur les éléments à corriger pour rendre leur aide licite. Une formulation impérative, en revanche, risquerait d’allonger les procédures et impliquerait de fixer des délais plus longs. De plus, l’aide adaptée devrait en principe faire l’objet d’une nouvelle annonce et d’un réexamen par l’autorité de surveillance. Cela déborderait le mandat légal de l’autorité de surveillance et entraînerait un double examen, ce qui n’apparaît ni efficace ni pertinent. Enfin, les indications fournies par l’autorité de surveillance dans le cadre du conseil (art. 7 P-LSAE) peuvent donner des pistes sur la manière de rendre une aide licite.
La critique formulée par l’Union Démocratique du Centre et l’Union syndicale suisse selon laquelle l’analyse de secteurs économiques (art. 46, al. 2, AP-LSAE) va trop loin, n’est pas pertinente. La Suisse est tenue de reprendre ces réglementations dans le cadre de l’approche à deux piliers, car elles sont également inscrites dans la législation équivalente de l’UE. De plus, lesdites analyses se limitent strictement au champ d’application des accords concernés. Il est toutefois précisé dans le présent message que les analyses ne peuvent être effectuées que dans le cadre du champ d’application du P-LSAE. Enfin, dans le système suisse, l’analyse d’un secteur économique ne s’accompagne d’aucune obligation ni d’aucun droit particulier (l’art. 51,
al. 2, let. e, P-LSAE prévoit uniquement que l’autorité de surveillance est tenue de publier les résultats de l’examen). L’alinéa correspondant (art. 46, al. 2, AP-LSAE) a par conséquent été supprimé. L’autorité de surveillance a toutefois la possibilité, dans le cadre de l’examen permanent, de se pencher plus avant sur certains domaines des secteurs économiques relevant du champ d’application défini (art. 48 P-LSAE). Le P-LSAE a été complété par un art. 6 afin de clarifier le cadre de l’échange d’informations entre l’autorité de surveillance et la Commission européenne. Bien que le champ d’application limité de l’AP-LSAE ait été salué par bon nombre de participants, certains participants ont néanmoins demandé que des domaines spécifiques, comme le secteur agricole ou l’encouragement de la culture, en soient expressément exclus. Afin de répondre à ces préoccupations, le présent message précise une nouvelle fois, en donnant des exemples, les domaines qui ne sont pas couverts par la surveillance des aides d’État.
Poiché la maggioranza dei partecipanti alla consultazione ha accolto con favore la struttura istituzionale dell’autorità di sorveglianza sotto forma di Camera preposta agli 97 Rapporto sui risultati consultabile all’indirizzo www.fedlex.admin.ch > Procedure di consultazione > Procedure di consultazione concluse > 2025 > DFAE. aiuti di Stato all’interno della COMCO (v. commento all’art. 3 D-LSAS al n. 2.2.8), il Consiglio federale intende attenersi a questa soluzione. In questo modo si potranno sfruttare le esperienze già maturate dalla COMCO nel sorvegliare determinati aiuti di Stato in applicazione dell’ATA e si eviterà di dover creare una nuova autorità, il che assorbirebbe ingenti risorse a fronte di un esiguo numero di casi previsto (v. n. 2.2.11). Nell’ambito della consultazione, Il Centro ha tra l’altro suggerito che i Cantoni abbiano il diritto di proporre i membri della Camera preposta agli aiuti di Stato. Per motivi legati allo Stato di diritto e all’indipendenza dell’autorità di sorveglianza, il Consiglio federale ha tuttavia deciso di non dare seguito a questa proposta. Durante la consultazione è però stato specificato il coinvolgimento dei Cantoni nei preparativi per la nomina dei membri della suddetta Camera. Questo coinvolgimento sarà disciplinato in un’intesa tra Confederazione e Cantoni (v. commento all’art. 3 D-LSAS al
n. 2.2.8) e specificata in una direttiva del DEFR.
Alcuni partecipanti alla consultazione hanno chiesto di riesaminare la liceità degli aiuti esistenti, soprattutto a livello cantonale e comunale, prima che la Confederazione crei il sistema di sorveglianza previsto. Un valutazione caso per caso di tutti gli aiuti esistenti da parte del Consiglio federale non sarebbe tuttavia fattibile né dal punto di vista pratico né da quello temporale, tantopiù che la futura autorità di sorveglianza non sarebbe tenuta a considerare queste precedenti valutazioni del Consiglio federale. Una valutazione degli aiuti specifici potrà essere effettuata solo dall’autorità di sorveglianza, ancora da istituire. Comunque, il giudizio vincolante spetterà in ultima istanza ai tribunali svizzeri. Ove possibile il Consiglio federale è tuttavia pronto a offrire il suo sostegno ai Cantoni, ai Comuni e alle Città su questioni relative al futuro sistema di sorveglianza degli aiuti di Stato. Se necessario, si potranno effettuare degli accertamenti settoriali sugli aiuti esistenti. È inoltre stato contestato l’obbligo dell’autorità di sorveglianza di impugnare gli aiuti d’esecuzione concessi in base a un regime di aiuti dell’Assemblea federale o del Consiglio federale giudicato illecito. Tuttavia, la rinuncia a questo obbligo di ricorso violerebbe l’articolo 4 paragrafo 5 dei Protocolli sugli aiuti di Stato e l’articolo 14 paragrafo 5 dell’Accordo sull’energia elettrica. Nel disegno di legge tale obbligo sarà pertanto mantenuto. Anche la richiesta del Centro di abolire l’obbligo d’annuncio degli aiuti stanziati dalle Camere federali non può essere attuata, perché la Svizzera si è impegnata ad annunciare e valutare tutti gli aiuti, compresi quelli stanziati dal Parlamento (cfr. art. 4 par. 3 lett. b dei Protocolli sugli aiuti di Stato e art. 14 par. 3 lett. b dell’Accordo sull’energia elettrica). Tuttavia, gli aiuti concessi direttamente dall’Assemblea federale o dal Consiglio federale non possono essere impugnati né restituiti (v. par. 4 degli articoli menzionati).
Vista la tesa situazione di bilancio della Confederazione, la consulenza di cui all’articolo 7 D-LSAS non potrà essere gratuita. Il fatto che sia a pagamento contribuisce inoltre a incentivare gli enti erogatori a presentare all’autorità di sorveglianza richieste chiare e concise.
Durante la consultazione è inoltre stato chiesto che l’autorità di sorveglianza sia obbligata a proporre agli enti erogatori, su richiesta, come adeguare i loro aiuti. La possibilità di proporre emendamenti (formulazione potestativa) è già prevista dal DLSAS (art. 19 cpv. 3). In caso di aiuti illeciti, inoltre, l’autorità di sorveglianza deve spiegare nel suo parere non vincolante perché violano le disposizioni sugli aiuti di Stato dei trattati internazionali in questione, indicando così come renderli leciti. Un tale obbligo (formulazione imperativa) potrebbe invece prolungare le procedure e quindi allungare le scadenze. Una volta modificato, l’aiuto andrebbe nuovamente notificato ed esaminato dall’autorità. Questo andrebbe oltre il suo mandato legale e comporterebbe una doppia verifica, il che non sarebbe né efficiente né opportuno. Nell’ambito della sua consulenza (art. 7 D-LSAS), infine, l’autorità di sorveglianza potrà comunque spiegare come strutturare un aiuto affinché sia lecito. La critica mossa dall’Unione Democratica di Centro e dall’Unione sindacale svizzera agli esami dei settori economici (art. 47 cpv. 2 AP-LSAS), secondo cui la loro portata sarebbe eccessiva, non è giustificata. Nell’ambito dell’approccio a due pilastri la Svizzera è obbligata a recepire queste disposizioni perché sancite dal diritto comunitario equivalente. Inoltre, questi esami sono strettamente limitati al campo d’applicazione dei rispettivi accordi. Nel messaggio è stato tuttavia precisato che le indagini possono svolgersi solo nell’ambito del disegno di legge. Infine, gli esami dei settori economici non sono accompagnati da uno specifico obbligo o diritto (a prescindere dall’obbligo di riferire di cui all’art. 51 cpv. 2 lett. e D-LSAS). Il capoverso corrispondente (art. 47 cpv. 2 AP-LSAS) è quindi stato stralciato. Tuttavia, l’autorità di sorveglianza avrà la possibilità di esaminare più da vicino alcuni sottosettori economici all’interno del campo d’applicazione citato (art. 48 D-LSAS).
Per chiarire lo scambio di informazioni tra l’autorità di sorveglianza e la Commissione europea, al D-LSAS è stato aggiunto un articolo (art. 6) che specificherà i contenuti di questo scambio.
Sebbene il campo d’applicazione ristretto dell’avamprogetto di legge venga approvato da numerosi partecipanti, alcuni hanno comunque chiesto che determinati settori ne siano esplicitamente esclusi (p. es. i settori agricolo e culturale). In risposta a queste preoccupazioni, il messaggio ha nuovamente chiarito ed esplicitato le aree che esulano dalla sorveglianza prevista.
Dies ist keine amtliche Veröffentlichung. Massgebend ist allein die Veröffentlichung durch die Bundeskanzlei (Art. 49 PublV). Text automatisch aus dem amtlichen PDF übernommen; im Zweifel gilt das PDF.