Botschaft des Bundesrates · BBl 2026 615
Ziff. 3.1.3 Auswirkungen auf die Aussenpolitik
Das Paket Schweiz–EU (Bilaterale III) widerspiegelt eine aussenpolitische Kontinuität in den Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU. Es ist entscheidend für die Stabilisierung und Weiterentwicklung des bewährten bilateralen Wegs mit der EU und entspricht damit dem ersten in der Aussenpolitischen Strategie des Bundesrates 2024–2027 definierten Ziel. Die Vorlage wird sich positiv auf die Beziehungen der Schweiz zur EU und den EU-Mitgliedstaaten auswirken und die Zusammenarbeit erleichtern. Dies reflektiert auch die Gemeinsame Erklärung zum Umfang der Partnerschaft und der Zusammenarbeit im Zeitraum von Ende 2024 bis zum Inkrafttreten des Pakets Schweiz–EU. In dieser Gemeinsamen Erklärung haben die beiden Parteien insbesondere festgehalten, dass mit dem Abschluss der Verhandlungen die Zusammenarbeit im Rahmen der bilateralen Beziehungen ausgebaut werden soll (s. Ziff. 1.3.4). Die Schweiz und die EU haben über die Jahrzehnte ein Netz von über hundert Abkommen geknüpft.934 Darunter fallen auch Bereiche der Zusammenarbeit, die nicht direkt vom Paket Schweiz–EU betroffen sind. Beispiele dafür sind die Schengen/Dublin-Assoziierung935,936 betreffend Grenze, Justiz, Polizei, Visa und Asyl, der zollfreie Handel mit Industrieprodukten basierend auf dem Freihandelsabkommen 937, die Zusammenarbeit im Steuerbereich938 oder die Verknüpfung der Emissionshandelssysteme. Auch wenn gewisse Elemente der bilateralen Zusammenarbeit nicht direkt von der Vorlage betroffen sind, können diese ebenfalls tendenziell von einer Stabilisierung und Weiterentwicklung des bilateralen Wegs profitieren. Beispielsweise wurde bereits im Juli 2024 der Regulierungsdialog im Finanzmarktbereich mit der EU fortgesetzt, nachdem dieser während mehreren Jahren unterbrochen gewesen war. Der Dialog war nicht Gegenstand der Verhandlungen zum Paket Schweiz–EU. Der Bundesrat hatte jedoch eine rasche Wiederaufnahme in seinem Verhandlungsmandat als Ziel definiert.
Das Paket Schweiz–EU eröffnet der schweizerischen Aussenpolitik zusätzliche Instrumente, um die Beziehungen zur EU zu gestalten. Beispielsweise der neu geschaffene hochrangige Dialog zwischen der Schweiz und der EU (s. Ziff. 2.14) oder die verstärkte Zusammenarbeit der Parlamente (s. Ziff. 2.15). Über den Schweizer Beitrag (s. Ziff. 2.10) können die Beziehungen der Schweiz zu den Partnerstaaten in politischer, wirtschaftlicher und institutioneller Hinsicht gestärkt werden. Es handelt 933 934 935 936 937 938 939 Abrufbar unter: www.eda.admin.ch > Aussenpolitik > Strategien und Grundlagen > Aussenpolitische Strategie. Abrufbar unter: www.europa.eda.admin.ch > Bilateraler Weg > Überblick bilateraler Weg.
Abkommen vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Europäischen Union und der Europäischen Gemeinschaft über die Assoziierung dieses Staates bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands, SR 0.362.31.
Abkommen vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder in der Schweiz gestellten Asylantrags, SR 0.142.392.68. Abkommen von 22. Juli 1972 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, SR 0.632.401.
Abkommen vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Union über den automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten zur Förderung der Steuerehrlichkeit bei internationalen Sachverhalten, SR 0.641.926.81.
Abkommen vom 23. November 2017 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Union zur Verknüpfung ihrer jeweiligen Systeme für den Handel mit Treibhausgasemissionen, SR 0.814.011.268.
sich dabei um ein bewährtes Element der schweizerischen Europapolitik, das im Rahmen des Pakets Schweiz–EU verstetigt wird. Auch weitere Paketelemente, wie beispielsweise die Teilnahme der Schweiz an den EU-Programmen in den Bereichen Forschung und Bildung (s. Ziff. 2.8), schaffen Opportunitäten für eine vertiefte aussenpolitische Zusammenarbeit. Die institutionellen Elemente (s. Ziff. 2.1) sehen Instrumente wie das Decision Shaping und die Möglichkeit von Stellungnahmen vor dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) bei Vorabentscheidungsverfahren vor. Diese Instrumente ermöglichen es der Schweiz, ihre Interessen im Rahmen der Rechtsetzungs- und Rechtsprechungsprozesse der EU verstärkt zu vertreten. Zudem erlaubt es der neue Streitbeilegungsmechanismus der Schweiz, ihre Rechte wirksam geltend zu machen, und schützt sie vor willkürlichen und unverhältnismässigen Retorsionsmassnahmen und vor «Nadelstichen». Das Paket Schweiz–EU hat auch Auswirkungen auf die Zusammenarbeit der Schweiz mit den übrigen EFTA-Staaten (Norwegen, Island und Liechtenstein). Das revidierte EFTA-Übereinkommen vom 21. Juni 2001 hatte zum Ziel, unter den heutigen EFTA-Staaten Liechtenstein, Norwegen, Island und der Schweiz ein wirtschaftliches Integrationsniveau zu erreichen, das im Wesentlichen dem Inhalt der Bilateralen I zwischen der Schweiz und der EU entsprach. Das EFTA-Übereinkommen wird daher regelmässig angepasst, um die Entwicklungen der bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU sowie innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) zu berücksichtigen. Entsprechend wird auch eine Anpassung des EFTAÜbereinkommens zu prüfen sein, um weiterhin möglichst einheitliche Regeln zwischen den EU- und EFTA-Mitgliedstaaten zu gewährleisten. Dies wird jedoch separat geschehen und nicht im Rahmen des Pakets Schweiz–EU.
Abgesehen von den Beziehungen der Schweiz zur EU respektive deren Mitgliedstaaten ist die schweizerische Aussenpolitik durch das Paket Schweiz–EU nicht tangiert. Die schweizerische Aussenpolitik wird nicht eingeschränkt. Die Schweiz kann weiterhin selbstbestimmt die Beziehungen zu anderen Staaten und Weltregionen gestalten, beispielsweise durch den Abschluss von Freihandelsabkommen oder anderen internationalen Verträgen. Sie bleibt in der Gestaltung ihrer Aussen- und Sicherheitspolitik autonom. Die Neutralität der Schweiz bleibt gewahrt.
Le paquet Suisse-UE (Bilatérales III) reflète la continuité dans laquelle s’inscrivent les relations entre la Suisse et l’UE sur le plan de la politique extérieure. Il favorise de manière significative la stabilisation et le développement de la voie bilatérale avec l’UE, qui a fait ses preuves, et répond ce faisant au premier objectif défini dans la stratégie de politique extérieure 2024-2027 du Conseil fédéral. Le projet aura un effet positif sur les relations que la Suisse entretient avec l’UE et ses États membres et facilitera la collaboration. C’est également dans cet esprit que s’inscrit la déclaration conjointe portant sur le niveau de partenariat et de coopération pour la période allant de fin 2024 jusqu’à l’entrée en vigueur du paquet Suisse-UE, déclaration dans laquelle les deux parties ont notamment précisé que la conclusion des négociations devrait permettre d’étendre la portée de la coopération dans la relation bilatérale (cf.
ch. 1.3.4).
La Suisse et l’UE sont liées par un important faisceau d’accords : au fil des décennies, les deux parties ont conclu plus d’une centaine d’accords. Certains des domaines de coopération visés par ces accords ne sont pas directement concernés par le paquet Suisse-UE. C’est le cas notamment des domaines de coopération relevant de l’accord d’association de la Suisse à Schengen/Dublin935,936 (frontières, justice, police, visas et asile), du commerce de produits industriels en franchise de douane sur la base de l’accord de libre-échange937, de la coopération fiscale938 ou encore du couplage des systèmes d’échange de quotas d’émission de gaz à effet de serre. Certains éléments de la coopération bilatérale, bien qu’ils ne soient pas directement concernés par le projet, sont aussi susceptibles de bénéficier d’une stabilisation et d’un développement de la voie bilatérale. À titre d’exemple, le dialogue avec l’UE sur la réglementation des marchés financiers, interrompu pendant plusieurs années, a pu reprendre dès le mois de juillet 2024. Bien que ce dialogue ne figurât pas à l’ordre du jour des négociations sur le paquet Suisse-UE, le Conseil fédéral s’était fixé pour objectif dans son mandat de négociation de le reprendre rapidement.
Le paquet Suisse-UE offre à la politique extérieure suisse des instruments supplémentaires pour façonner les relations avec l’UE, à l’instar, notamment, du nouveau dia933 934 935 936 937 938 939 Disponible sur le site : www.dfae.admin.ch > Politique extérieure > Stratégies et fondamentaux > Stratégie de politique extérieure. Disponible sur le site : www.europa.eda.admin.ch > La voie bilatérale > Vue d’ensemble des accords bilatéraux.
Accord du 26 octobre 2004 entre la Confédération suisse, l’Union européenne et la Communauté européenne sur l’association de la Confédération suisse à la mise en œuvre, à l’application et au développement de l’acquis de Schengen, RS 0.362.31. Accord du 26 octobre 2004 entre la Confédération suisse et la Communauté européenne relatif aux critères et aux mécanismes permettant de déterminer l’État responsable de l’examen d’une demande d’asile introduite dans un État membre ou en Suisse, RS 0.142.392.68.
Accord du 22 juillet 1972 entre la Confédération suisse et la Communauté économique européenne, RS 0.632.401.
Accord du 26 octobre 2004 entre la Confédération suisse et l’Union européenne sur l’échange automatique d’informations relatives aux comptes financiers en vue d’améliorer le respect des obligations fiscales au niveau international, RS 0.641.926.81. Accord du 23 novembre 2017 entre la Confédération suisse et l’Union européenne sur le couplage de leurs systèmes d’échange de quotas d’émission de gaz à effet de serre, RS 0.814.011.268.
logue de haut niveau instauré entre la Suisse et l’UE (cf. ch. 2.14) et de la coopération parlementaire renforcée (cf. ch. 2.15). La contribution de la Suisse (cf. ch. 2.10) permet de renforcer les relations entre la Suisse et les pays partenaires sur les plans politique, économique et institutionnel. Cet instrument de la politique européenne de la Suisse a fait ses preuves et sera pérennisé dans le cadre du paquet Suisse-UE. D’autres éléments du paquet, comme la participation de la Suisse à des programmes de l’UE dans les domaines de la recherche et de la formation (cf. ch. 2.8), ouvrent également des possibilités de coopération approfondie en matière de politique extérieure. Les éléments institutionnels (cf. ch. 2.1) prévoient des instruments comme le decision shaping ou encore la possibilité de prendre position auprès de la Cour de justice de l’Union européenne (CJUE) dans le cadre des procédures préjudicielles. Grâce à ces instruments, la Suisse sera en mesure de mieux défendre ses intérêts dans le cadre des processus législatif et juridictionnel de l’UE. De plus, le nouveau mécanisme de règlement des différends permettra à la Suisse de faire valoir ses droits de manière efficace et la protègera des mesures de rétorsion arbitraires et disproportionnées et des « chicaneries ».
Le paquet Suisse-UE aura aussi des conséquences sur la coopération entre la Suisse et les autres pays de l’AELE (Norvège, Islande et Liechtenstein). La version révisée de la convention de l’AELE du 21 juin 2001 avait pour objectif d’accroître le degré d’intégration entre les membres actuels de l’AELE, soit le Liechtenstein, la Norvège, l’Islande et la Suisse, pour atteindre un niveau correspondant en grande partie au contenu des Accords bilatéraux I entre la Suisse et l’UE. La convention AELE est régulièrement adaptée pour tenir compte de l’évolution des relations bilatérales entre la Suisse et l’UE et des développements au sein de l’Espace économique européen (EEE). En conséquence, pour assurer dans toute la mesure du possible des réglementations harmonisées entre les États membres de l’UE et ceux de l’AELE, il conviendra d’examiner s’il y a lieu d’adapter la convention précitée. Cela se fera dans le cadre d’un processus à part, et non dans celui du paquet Suisse-UE.
Exception faite des relations de la Suisse avec l’UE et ses États membres, le paquet Suisse-UE n’a pas d’incidence ni d’effet restrictif sur la politique extérieure de la Suisse. La Suisse peut continuer à gérer de manière autonome ses relations avec d’autres États et régions du monde, par exemple en concluant des accords de libreéchange ou d’autres traités internationaux. Elle reste libre de définir comme elle l’entend sa politique étrangère et de sécurité, et sa neutralité demeure garantie.
Il pacchetto Svizzera-UE (Bilaterali III) riflette una continuità in materia di politica estera nelle relazioni tra la Svizzera e l’Unione europea. È fondamentale per stabilizzare e sviluppare la collaudata via bilaterale ed è quindi in linea con il primo obiettivo della Strategia di politica estera 2024–2027 adottata dal Consiglio federale. Il progetto avrà un impatto positivo sulle relazioni della Svizzera con l’UE e i suoi Stati membri e faciliterà la cooperazione. È quanto emerge anche dalla Dichiarazione comune sul livello di partenariato e cooperazione nel periodo compreso tra la fine del 2024 e l’entrata in vigore del pacchetto Svizzera-UE. In tale dichiarazione, entrambe le Parti sottolineano come la conclusione dei negoziati dovrebbe consentire di estendere la cooperazione nell’ambito delle loro relazioni bilaterali (v. n. 1.3.4). La Svizzera e l’UE sono legate da una fitta rete di accordi: nell’arco dei decenni passati ne hanno conclusi oltre un centinaio. Molti di questi riguardano ambiti della cooperazione che non sono direttamente interessati dal pacchetto Svizzera-UE. Ne sono un esempio l’associazione a Schengen e a Dublino935,936 (riguardante i confini, la giustizia, la polizia, i visti e l’asilo), il libero scambio di prodotti industriali in esenzione doganale basato sull’Accordo di libero scambio937, la cooperazione in materia fiscale938 o il collegamento dei sistemi di scambio di quote di emissioni. Sebbene alcuni elementi della cooperazione bilaterale non siano direttamente interessati dal progetto, anch’essi possono tendenzialmente beneficiare della stabilizzazione e dello sviluppo della via bilaterale. Per esempio, il dialogo con l’UE sulla regolamentazione dei mercati finanziari, interrotto per diversi anni, è ripreso già nel luglio del 2024, nonostante non fosse oggetto dei negoziati sul pacchetto Svizzera-UE. Una rapida ripresa del dialogo figurava tuttavia come obiettivo nel mandato negoziale del Consiglio federale. Il pacchetto Svizzera-UE offre alla politica estera svizzera strumenti supplementari per plasmare le relazioni con l’Unione europea. Tra questi vi sono il nuovo dialogo ad alto livello tra la Svizzera e l’UE (v. n. 2.14) e la rafforzata cooperazione parlamentare (v. n. 2.15). Il contributo svizzero (v. n. 2.10) permette di intensificare le relazioni tra la Svizzera e i Paesi partner sul piano politico, economico e istituzionale. 933 934 935 936 937 938 939 Consultabile su: www.dfae.admin.ch/it > Politica estera > Strategie e principi fondamentali > Strategia di politica estera. Consultabili su: www.europa.eda.admin.ch > La via bilaterale > Visione d’insieme sulla via bilaterale.
Accordo del 26 ott. 2004 tra la Confederazione Svizzera, l’Unione europea e la Comunità europea, riguardante l’associazione della Svizzera all’attuazione, all’applicazione e allo sviluppo dell’acquis di Schengen, RS 0.362.31.
Accordo del 26 ott. 2004 tra la Confederazione Svizzera e la Comunità europea relativo ai criteri e ai meccanismi che permettono di determinare lo Stato competente per l’esame di una domanda d’asilo introdotta in uno degli Stati membri o in Svizzera, RS 0.142.392.68. Accordo del 22 lug. 1972 tra la Confederazione Svizzera e la Comunità economica europea, RS 0.632.401. Accordo del 26 ott. 2004 tra la Confederazione Svizzera e l’Unione europea sullo scambio automatico di informazioni finanziarie per migliorare l’adempimento fiscale internazionale, RS 0.641.926.81. Accordo del 23 nov. 2017 tra la Confederazione Svizzera e l’Unione europea sul collegamento dei rispettivi sistemi di scambio di quote di emissioni di gas a effetto serra, RS 0.814.011.268.
Si tratta in proposito di uno strumento collaudato della politica europea della Svizzera che viene regolarizzato nel pacchetto Svizzera-UE. Anche altri elementi del pacchetto, come la partecipazione della Svizzera ai programmi dell’UE nel campo della formazione e della ricerca (v. n. 2.8), creano opportunità per una più intensa cooperazione in politica estera. Gli elementi istituzionali (v. n. 2.1) prevedono strumenti come il «decision shaping» e la possibilità di depositare osservazioni presso la Corte di giustizia dell’Unione europea (CGUE) in caso di procedimenti pregiudiziali. Questi strumenti consentiranno alla Svizzera di tutelare maggiormente i propri interessi nell’ambito delle procedure legislative e giurisdizionali dell’UE. Inoltre, il nuovo meccanismo di composizione delle controversie permetterà alla Svizzera di far valere efficacemente i propri diritti, proteggendola da misure di ritorsione arbitrarie e sproporzionate e da «punzecchiature». Il pacchetto Svizzera-UE avrà anche ripercussioni sulla cooperazione della Svizzera con gli altri Stati dell’Associazione europea di libero scambio (AELS), ossia Norvegia, Islanda e Liechtenstein. La Convenzione istitutiva dell’AELS, nella versione riveduta del 21 giugno 2001, mirava a raggiungere un livello di integrazione economica tra gli attuali Stati dell’AELS (Liechtenstein, Norvegia, Islanda e Svizzera) che corrispondesse essenzialmente al contenuto degli Accordi bilaterali I tra la Svizzera e l’UE. La Convenzione viene pertanto regolarmente adattata per tenere conto degli sviluppi nelle relazioni bilaterali tra la Svizzera e l’UE nonché all’interno dello Spazio economico europeo (SEE). Di conseguenza, occorrerà valutare anche una modifica della Convenzione istitutiva dell’AELS per continuare a garantire la massima armonizzazione possibile tra le norme degli Stati UE e quelle degli Stati AELS. Questo passo avverrà separatamente e al di fuori del pacchetto Svizzera-UE.
Fatta eccezione per le relazioni della Svizzera con l’UE e con i rispettivi Stati membri, il pacchetto Svizzera-UE non avrà altre ripercussioni sulla politica estera svizzera e non produrrà limitazioni: la Svizzera potrà infatti continuare a coltivare le proprie relazioni con altri Paesi e altre regioni del mondo, per esempio concludendo accordi di libero scambio o altri trattati internazionali, e a definire autonomamente la propria politica estera e di sicurezza. La neutralità della Svizzera è preservata.
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